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In mehreren seiner Videoarbeiten erforscht rettnoise verschiedene städtische Räume, die er entsprechend den Regeln der digitalen Welt bearbeitet. Auf diese Weise werden diese städtischen Räume zu Sehinformationen, zu Codes des virtuellen Feldes, als ob sie eine genetische Modifizierung durchlaufen würden. Diese Codes sind das Vokabular von Regeln, welche den Kompositionen Struktur geben. Rettich führt das Videomaterial als eine lebende Oberfläche auf, Texturen und Formen im Videosignal erforschend, eine ausdrucksvolle Abstraktion erreichend, die sich durch das Lärmgeräusch zunehmend verstärkt. Dieses Geräusch der Audioverzerrungen, welches den Bildern folgt, erschafft schließlich Druck und Erregung: den Eindruck, als ob man sich immer wieder auf die Grenze zwischen dem Wirklichen und dem Unwirklichen zu und darüber hinweg bewegt.
Levente Kozma, director simultan festival, www.simultan.org

Ich entdecke im Werk von rettnoise eine gesegnete Unbequemlichkeit, geräuschvoll und stark in Bann ziehend, sehr passend als Gegenpol zur Lethargie, die jeden Tag eine größere Rolle spielt. Einen notwendigen Filter gegen die Monotonie.
José Ramón González Saiz, director optica festival,
www.opticafestival.com

Thurgauer Zeitung 15. 02. 2007
Von telefonierenden Indonesiern
Rettnoise in der Galerie Rebhüüsli Kreuzlingen - Schweiz
Von Jutta Cappel

«Spannend trotz verstörend»
Aggressive Sounds liegen dem Künstler...

Rems Murr Kultur 20. 07. 2006
Die neuen Bilder
Rettnoise - Harald Rettich als avantgarde Noise & Visuals Künstler
Von Jörg Nolle

...er feiert erstaunliche Erfolge in einer Szene, die den Quantensprung
in die Virtualität geschafft hat. Die Vereinigung von Bild und Ton auf einer Videoleinwand.
Das Ergebnis muss nicht gefallen - jedenfalls nicht auf Anhieb, es soll verstören, im ersten Moment.
- Attacke in einen kontrollierten Raum -
Es geht um Ästhetik, möglicherweise auch um Atmosphäre.
Mitten aus der Maschinenhalle der Neuestzeit.

Schorndorfer Nachrichten 01. 03. 2005
Zeichen und Farben für den Funk
Rettnoise - Harald Rettich als - VJ - visual jockey
Von Michael Riediger

...wobei die rationale Ebene nicht im Mittelpunkt steht, weder musikalisch noch visuell.
Die Visuals sollen eine emotionale Stimmung erzeugen.
Er begreift sein Laptop als Instrument, ein Gerät zur Nutzung kreativer Ideen.
Musik und Visuals entstehen gleichzeitig, spontan und ohne Absicht.
Visuals als das adäquate Medium zur um sich greifenden Laptop - Musik.
Die Form zur Zeit, zur aktuellen Technik. Ihre ästhetischen Möglichkeiten werden erst noch erforscht, so sieht er das Und er selbst ist ganz vorne mit dabei.